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Mittwoch, 13. Januar 2016
Meine OSCAR-Prognose 2016
Es ist mal wieder so weit, alljährlich wird der wichtigste Filmpreis der Welt vergeben und da bereits morgen früh die Nominierungen bekannt gegeben werden, ist es an der Zeit, dass ich mal schleunigst meinen Senf dazugebe. Ohne weitere Vorreden, hier sind die wahrscheinlich Nominierten (hoffentlich, in den letzten Jahren habe ich nie schlecht abgeschnitten)
BEST PICTURE (immer schwierig, da man nie weiß, wie viele Filme (bis 10) nominiert werden)
Spotlight
The Martian
The Revenant
The Big Short
Mad Max: Fury Road
Room
Carol
Bridge of Spies
BEST DIRECTOR
Ridley Scott: The Martian
George Miller: Mad Max: Fury Road
Thomas McCarthy: Spotlight
Allejandro Innaritu: The Revenant
Adam McKay: The Big Short / Todd Haynes: Carol (ICH KANN MICH NICHT ENTSCHEIDEN!!!)
BEST ACTRESS
Brie Larson - Room
Cate Blanchett - Carol
Saorsie Ronan - Brooklyn
Jennifer Lawrence - Joy
Charlotte Rampling - 45 Years (Hoffentlich...)
BEST ACTOR
Leonardo DiCaprio - The Revenant
Michael Fassbender - Steve Jobs
Eddie Redmayne - The Danish Girl
Matt Damon - The Martian
Johnny Depp - Black Mass (??)
BEST SUPPORTING ACTRESS
Rooney Mara - Carol
Kate Winslet - Steve Jobs
Alicia Vikander - The Danish Girl
Jane Fonda - Youth
Rachel McAdams - Spotlight
BEST SUPPORTING ACTOR
Mark Rylance - Bridge of Spies
Sylvester Stallone - Creed
Idris Elba - Beast of No Nation
Paul Dano - Love & Mercy
Michael Shannon - 99 Homes
BEST ORIGINAL SCREENPLAY
Bridge of Spies
The Hateful Eight
Youth
Spotlight
Inside Out
BEST ADAPTED SCREENPLAY
The Danish Girl
The Big Short
Room
Steve Jobs
The Martian
CINEMATOGRAPHY
Carol
Mad Max: Fury Road
The Revenant
The Martian
Sicario
COSTUME DESIGN
Brooklyn
Carol
Cinderella
Mad Max: Fury Road
The Danish Girl
ORIGINAL SCORE
Star Wars: The Force Awakens
The Hateful Eight
The Danish Girl
Carol
Bridge of Spies
BEST PRODUCTION DESIGN
Bridge of Spies
Carol
Room
The Martian
Cinderella
BEST EDITING
Mad Max: Fury Road
Carol
The Revenant
Creed
Spotlight
BEST VISUAL EFFECTS
Star Wars: The Force Awakens
Mad Max: Fury Road
Avengers: Age of Ultron
Jurrasic World
The Martian
SOUND MIXING
Bridge of Spies
Star Wars: The Force Awakens
Mad Max: Fury Road
The Revenant
Straight Outta Compton
SOUND EDITING
Star Wars: The Force Awakens
Mad Max: Fury Road
The Martian
The Revenant
Sicario
ANIMATED
Inside Out
Annomalisa
The Good Dinosaur
Shaun The Sheep Movie
Boy and The World
ORIGINAL SONG lasse ich aus, diese Kategorie nervt (so, ich hab's gesagt)
Also dann, mal sehen, wie viel davon am Ende eintrifft. Ich würde mich sehr für Mad Max freuen, meinem Film des Jahres.
Sonntag, 22. November 2015
PODCAST: My 100 favorite movies, part 3: 85-81
JUST CLICK HERE!!
85: Oldboy
84: Under The Skin
83: The Big Lebowski
82: Das weiße Band (The White Ribbon)
81: Donnie Darko
Sonntag, 15. November 2015
PODCAST: My 100 favorite movies Part 2!! 90-86
I'M BACK!! Woohooo, it's been a while but here it is, the second part of my personal countdown of the 100 best films ever. (Sorry for the difficulties around 17:00)
There you go!! (finally)
SPOILERS galore, don't read on if you want to be surprised by some of the odd choices I have made.
90: Superbad
89: Songs from the Second Floor
88: Caché
87: The Werckmeister Harmonies
86:The Secret in their Eyes
Donnerstag, 4. Juni 2015
Special TEIL 2: Top 20 der besten Animationsfilme seit 2000 (Plätze 16 + 15)
Und weiter geht es bei den besten Animationsfilmen seit 2000, man kann auch sagen: Die besten Animationsfilme des 21. Jahrhunderts!! Nach Teil 1, das die Plätze 20 bis 17 umfasste, komme ich nun zu Teil 2, beginnend mit einem Film, der überraschend erfolgreich war und uns einen Drachen ans Herz wachsen ließ.
16. How To Train Your Dragon - Dean DeBlois & Chris Sanders, USA 2010.
Es ist die bekannte Story des Aussenseiters, der in einer für ihn scheinbar unpassenden Umgebung aufwächst. Ohne Freunde und Ansehen muss der dürre Hicks (Jay Baruchel) die Gunst nicht nur seiner Kameraden, sondern seines gesamten Dorfes "Berg" erlangen, denn als Sohn des Häuptling "Stoic the Vast" (Gerard Butler) einnehmen. Das Wikinger-Szenario passt perfekt, auch wenn fast alle einen schottischen Akzent mit sich führen - leider nicht Hicks, der breites amerikanisches Englisch zum besten gibt, schade. Aber ansonsten habe ich rein gar nichts zu kritisieren.
Die Umgebung ist stimmig, die Figuren allesamt interessant und bleiben in Erinnerung, aber vor allem ist es die Kreativität, mit der die Drachen entworfen wurden, die begeistert. Ein treibender Soundtrack von John Powell, standesgemäß mit Dudelsack-Passagen angereichert, und mehrerer Songs von "Sigur Rós"-Sänger Jonsi (eine meiner absoluten liebsten Bands), ist es ein Rezept für einen ausgezeichneten, und vor allem unterhaltsamen 3D-Film.
15. Frozen - Chris Buck & Jennifer Lee, USA 2013.
Und alle so: "LET IT GOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO!!". Dieser Film ist eingeschlagen wie eine Bombe, was mich persönlich sehr überrascht hat, denn es ist im Grunde eine völlig neue Franchise, die Disney aus dem Boden gestampft hat, die auch noch im Winter spielt. Nicht gerade ein erfolgsversprechendes Rezept, doch beim Publikum ist es sehr gut angekommen. Zum einen, weil es wieder einmal sehr viele Songs enthält die wirklich jeder nicht mehr vergessen kann und vor allem zum anderen ist der Fokus auf Frauen gerückt(!!), klassische maskuline Helden-Modelle sind hier auf das andere Geschlecht bezogen und diese Modelle werden nicht nur abgeändert sonder auch bewusst hinterfragt. Eine schöne Wende in der Handlung ist sensationell.
Diese Handlung bleibt durchgängig unterhaltsam und außerdem befinden sich nur interessante Figuren in dieser winterlichen Welt. Allein für den riesigen Geschäftsinhaber lohnt sich der Eintritt. Über den sprechenden Schneemann Olaf brauche ich erst gar nicht anfangen zu schreiben, super "Wesen", dass perfekt in die Szenerie passt und er hat auch noch gute Sprüche auf Lager. What's not to like?!
Samstag, 9. Mai 2015
Special TEIL 1: Top 20 der besten Animationsfilme seit 2000 (Plätze 20 - 17)
Ich habe schon einmal eine Liste der "Besten Filme 2000-2009" erstellt, anlässlich meines 100. Posts. Dort habe ich alle Animationsfilme herausgelassen, die mit Sicherheit einen hohen Eintrag hätten erreichen können.
Deshalb habe ich eine neue Liste zusammengestellt, die sich nur Filme dieses Genres zusammenfasst. Hierzu gehören sowohl klassische Zeichentrickfilme, 3D-Animationen und in zwei Fällen Wachs- bzw Stofffiguren. Was es damit auf sich hat, werdet ihr in meinen Kommentaren zu den einzelnen Filmen noch herausfinden.
Bis dahin: Viel Spaß und herzlich willkommen zu Teil 1!
20. Shrek - Andrew Adamson & Vicky Jensen, USA 2001.
Ein extrem unterhaltsamer Film, der voller Andeutungen (z.B. "The Matrix"?!) steckt, Kenner von Märchen werden ihre helle Freude haben, aber auch alle, die mit Disney nichts anfangen können. Als Prinzessin Fiona anfängt ein Lied zu trällern, explodiert prompt ein süßes Vögelchen. Das Dreamworks-Studio lacht sich schlapp und gibt sich High-Fives, während sich Walt Disney im Grabe umdreht. Wer diesen Film nicht zu ernst nimmt, wird sehr viel Spaß haben und Eddie Murphy als Donkey passt perfekt.
19. How To Train Your Dragon 2 - Dean DeBlois, USA 2014.
Eine der wenigen Fortsetzungen im Countdown, der zweitbeste Animationsfilm des letzten Jahres führt den vorher eingeschlagenen Weg nicht nur konsequent weiter, sondern macht einen mutigen Schritt - den ich jetzt natürlich nicht weiter ausführen werde - der absolut unerwartet kommt und für einen an Kinder gerichteten Film sehr mutig gewählt wurde.
Wie im ersten Teil ist die Chemie zwischen allen Figuren perfekt. Besonders im Original ist der Wortwitz köstlich, die schottischen Akzente passen sich nahtlos in die nordische Atmosphäre ein. Der neue Bösewicht ist endlich mal interessant geworden, auch neue Nebenfiguren passen in die Szenerie, vor allem die Kreativität beim Design der Drachen ist bemerkenswert. Die traumhaften Animationen wissen zwar nicht mehr so zu überraschen wie im Vorgänger, aber sie fesseln ungemein. Mit Ohnezahn hat Dreamworks ohnehin einen Helden der Kinder geschaffen, von dem wir mit Sicherheit noch viel sehen werden.
18. Wallace & Gromit: The Curse of the Were-Rabbit - Steve Box, Nick Park, UK 2005
Das bislang letzte Abenteuer der beiden Knet-Freunde hat zwar nicht den anarchischen Charme der legendären Kurzfilme, weiß aber dennoch ausgezeichnet zu unterhalten. Wallace soll eine Hasenplage vertreiben, selbstverständlich entwickelt er dazu eine Maschine, die das Gehirn der kleinen Nager manipulieren soll, so dass sie nie wieder Möhren essen sollen.
Ihr habt es erraten - ETWAS GEHT SCHIEF! Die Kaninchen sind zwar behandelt, aber durch unerklärliche Umstände sind die Möhren im Morgen wieder weg. WAS GEHT?! Tja, der Pullunder-tragende Engländer ist auf die Hilfe seines treuen Vierbeiners Grommit angewiesen, der im Grunde der clevere der beiden ist. Tausende Andeutungen und Verweise auf klassische Monsterfilme sind die "cherry on top" dieses rasanten Milchshakes von Animationsfilm. Die Story hat ein paar Hänger, der Film ist aber um einiges kreativer, als manch anderer Hochglanz 3D-Film. Quite a delight.
17. Les triplettes de Belleville / L'illusionniste Silvain Chomet FRA 2003, 2010
Ich muss mit einer Tradition brechen: Anstelle eines Filmes nehme ich die bislang beiden einzigen Filme des französischen Visionärs Silvain Chaumet als Doppelpack. Meiner Meinung nach gehören sie zusammen und ich konnte mich nicht entscheiden, welches ich höher einstufen könnte. Seine Filme sind besonders und unterscheiden sich von herkömmlichen aktuellen Zeichentrickfilmen. Zum einen wird in ihnen kaum gesprochen, die Filme leben von ihren Gesten und komischen Moment, die jeder Zuschauer weltweit verstehen kann. Sie umgibt eine universelle Anziehungskraft, die den Betrachtet in dessen Bann zieht.
Die Bilder sind bewusst altmodisch und grob gehalten - vor allem beim "Großen Rennen von Belleville", bei dem eine Truppe singender Omis den entführten Enkel versucht zu befreien. Eine große Melancholie durchzieht Chaumets Werk, was sich vor allem beim Nachfolgefilm "Der Illusionist" als vorstechendes Merkmal herausstellt. Ein französischer Magier hat keinen Erfolg mehr und reist nach Edinburgh, um dort noch einmal an alte Erfolge anknüpfen zu können. Dieser Film ist um einiges leiser geraten, als der fast anarchische Vorgänger. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele von diesen so anderen Werken - im Vergleich zu vielen Mainstream-Filmen, die in dieser Liste noch auftauchen werden - abgeschreckt werden. Doch lohnt es sich, ihnen eine Chance zu geben, das ansehen wird belohnt, man wird in eine unbekannte, vergessene Welt entführt. Während sich der erste Film durch eine Extraportion Musik und Geschwindigkeit auszeichnet, so sind es im zweiten Film die ruhigen Momente, die begeistern und anrühren.
Sonntag, 22. März 2015
Harry Potter 3 - Der Gefangene von Askaban
*HERMIONE-SMASH*
Und wir sind zurück!! Hat ja auch nur sieben Monate gedauert. Aber egal, willkommen zu den Jahren drei und Jahr der Zauberer-Gang um Harry "Boss" Potter, Ron "Side-Kick" Weasley und Hermine "die heimliche Nr.1" Granger. In der heutigen Ausgabe lernen wir einen schmuddeligen Kriminellen, eine Ratte und einen rauchigen Turm kennen.
Teil 3:
Harry Potter und der Gefangene von Askaban
"Reveal your secrets."
Willkommen zum dritten Jahr in Hogwarts, zunächst befinden wir uns aber im Lingusterweg, im Haus der Dursleys. Harry wird weiterhin gemobbt, sowohl von Dudley, Vernon und Petunia, aber als noch Besuch kommt, platzt Harry die Zauberhutschnur. Tante Marge (perfekter Name!) beleidigt seine Eltern und ZACK, Harry bläst sie wie einen Ballon auf - zurecht, aber das sieht das Zaubereinministerium ganz anders und prompt flattert ein Brief in die Wohnung, der verkündet, dass Harry von der Schule suspendiert sei.
Was sich für Kenner wie ein üblicher Tag in der Welt Harry Potters anhört, ist für Laien ein großes Fragezeichen, welches die weiteren fünf Filme der Reihe nicht kleiner wird. Da ich aber mal annehme, dass ihr alle mit der Welt Harry Potters vertraut seid, werde ich direkt ans Eingemachte gehen:
Harry ist also zum Übeltäter mutiert und verlässt wutentbrannt das Haus der Dursleys. Er denkt schon daran, dass er von nun an als Aussätziger durch die Länder streift (SPOILER: was in einem späteren Teil auch noch passieren sollte) und seine Freunde nie wieder sehen würde. Aber weit gefehlt. Einmal schnell "Lumos" gesagt und da taucht schon ein klassischer Doppeldeckerbus auf, der Harry in atemberaubenden Tempo zum Pub "Tropfender Kessel" bringt, der von merkwürdigen Plakaten gesäumt ist: Sirius Black sei aus dem Zaubereigefängnis "Askaban" ausgebrochen.
Wie ihr euch denken könnt, wurde Harry nicht aus der Schule geworfen worden, sondern springt Hals über Kopf in sein nächstes Abenteuer. Viele Neuerungen gibt es im dritten, und meiner Meinung nach besten Teil der Harry Potter-Reihe. Neben den bereits genannten Nachtbus wird zum ersten mal "Askaban" erwähnt, das von fliegenden Monstern, den Dementoren, bewacht werden, die auch prompt im Zug nach Hogwarts erscheinen. Man erkennt, das eben jenes Schloss vom Stil verändert wurde, es gibt weit mehr Hügel und Täler und auch das Gebäude hat sich verändert, der Astronomieturm wird zum ersten mal gezeigt.
Dort im Turm hat Hermine ihre ersten Probleme in der Schule, die ersten beiden Jahre waren ein einziger Klacks für sie. Doch dieses Voraussagen ist einfach nicht ihr Ding, sie kann schließlich nichts auswendig lernen. Der Turm wurde perfekt gestaltet, genauso wie im Buch beschrieben. Ron und Harry machen sich einen Spaß aus der Sache, erfinden allerhand abenteuerliche Prognosen aus den Teeüberresten. Doch Hermine scheint es dann doch nicht so viel auszumachen, sie schmeißt den Kurs (!) und scheint gleichzeitig zur selben Zeit beschäftigt zu sein. WIE IST DAS MÖGLICH?
Das denken sowohl Harry und Ron, als auch der Zuschauer. Denn hier liegt der große Reiz an diesem Teil der Reihe, der schon im Buch sehr interessant eingebaut wurde. Nach einem ersten Höhepunkt geschieht ein beträchtlicher Schnitt, auf den ich natürlich nicht näher eingehen werde. Dies ist als rein cineastisch betrachtetes Stilmittel äußerst reizvoll und passt perfekt in dieses dritte Jahr, Cuarón (der Oscar-Gewinner von "Gravity" und Regisseur meines Lieblingsfilms "Children of Men") schafft es einen tollen Effekt zu erzeugen, der einen unglaublichen Sog - besonders beim ersten sehen - zu schaffen. Dumbledore, du Genie (mehr werde ich nicht dazu sagen).
Es sind wieder einmal Schauspieler der ersten Garde, die neu in die Serie kommen, alles Fanfavoriten. Zum einen Gary Oldman (z.B.Comissioner Gordon in "Dark Knight") als Sirius Black, David Thewlis (Stephen Hawkings Professor "Die Entdeckung der Unendlichkeit) als Remus Lupin und Timothy Spall ("Mr Turner") als Peter "Scabbers" Pettigrew. Sie machen ihre Sache sehr gut und auch unsere drei Helden haben einen Sprung nach vorn gemacht. Vor allem ist Hermine (Emma Watson) in diesem Film besonders durchschlagkräftig - siehe Überschrift.
Die Handlung - bestimmt zu ausführlich von mir beschrieben - ist extrem mitreißend und wird an einem bestimmten Punkt komplett auf den Kopf gestellt, was für ein eindrucksvolles Seherlebnis sorgt. Musik, Ausstattung und Kulissen sind wie gewohnt von erster Güte, wie eigentlich in jedem Teil. Hier müssen die Effekte gelobt werden. Die Dementoren sehen furchteinflößend aus und Cuarón weiß mit der Hilfe seines Kameramanns Michael Seresin ("Planet der Affen: Revolution", "Die Asche meiner Mutter") diese Szene in düstere Bilder zu hüllen - eine Richtung, welche die Serie in den kommenden Film noch weiter vertieft wird.
Aufgrund der Struktur, Atmosphäre und Spannung ist dies bislang der beste Teil der Reihe, vielleicht sogar der insgesamt beste, aber dazu später mehr. Selbst für Neulinge ist dieser Teil sehr reizvoll, platzt er fast vor Ideen, interessanten Figuren und aufregenden Handlungssträngen.
Harry ist also zum Übeltäter mutiert und verlässt wutentbrannt das Haus der Dursleys. Er denkt schon daran, dass er von nun an als Aussätziger durch die Länder streift (SPOILER: was in einem späteren Teil auch noch passieren sollte) und seine Freunde nie wieder sehen würde. Aber weit gefehlt. Einmal schnell "Lumos" gesagt und da taucht schon ein klassischer Doppeldeckerbus auf, der Harry in atemberaubenden Tempo zum Pub "Tropfender Kessel" bringt, der von merkwürdigen Plakaten gesäumt ist: Sirius Black sei aus dem Zaubereigefängnis "Askaban" ausgebrochen.
Wie ihr euch denken könnt, wurde Harry nicht aus der Schule geworfen worden, sondern springt Hals über Kopf in sein nächstes Abenteuer. Viele Neuerungen gibt es im dritten, und meiner Meinung nach besten Teil der Harry Potter-Reihe. Neben den bereits genannten Nachtbus wird zum ersten mal "Askaban" erwähnt, das von fliegenden Monstern, den Dementoren, bewacht werden, die auch prompt im Zug nach Hogwarts erscheinen. Man erkennt, das eben jenes Schloss vom Stil verändert wurde, es gibt weit mehr Hügel und Täler und auch das Gebäude hat sich verändert, der Astronomieturm wird zum ersten mal gezeigt.
Dort im Turm hat Hermine ihre ersten Probleme in der Schule, die ersten beiden Jahre waren ein einziger Klacks für sie. Doch dieses Voraussagen ist einfach nicht ihr Ding, sie kann schließlich nichts auswendig lernen. Der Turm wurde perfekt gestaltet, genauso wie im Buch beschrieben. Ron und Harry machen sich einen Spaß aus der Sache, erfinden allerhand abenteuerliche Prognosen aus den Teeüberresten. Doch Hermine scheint es dann doch nicht so viel auszumachen, sie schmeißt den Kurs (!) und scheint gleichzeitig zur selben Zeit beschäftigt zu sein. WIE IST DAS MÖGLICH?
Das denken sowohl Harry und Ron, als auch der Zuschauer. Denn hier liegt der große Reiz an diesem Teil der Reihe, der schon im Buch sehr interessant eingebaut wurde. Nach einem ersten Höhepunkt geschieht ein beträchtlicher Schnitt, auf den ich natürlich nicht näher eingehen werde. Dies ist als rein cineastisch betrachtetes Stilmittel äußerst reizvoll und passt perfekt in dieses dritte Jahr, Cuarón (der Oscar-Gewinner von "Gravity" und Regisseur meines Lieblingsfilms "Children of Men") schafft es einen tollen Effekt zu erzeugen, der einen unglaublichen Sog - besonders beim ersten sehen - zu schaffen. Dumbledore, du Genie (mehr werde ich nicht dazu sagen).
Es sind wieder einmal Schauspieler der ersten Garde, die neu in die Serie kommen, alles Fanfavoriten. Zum einen Gary Oldman (z.B.Comissioner Gordon in "Dark Knight") als Sirius Black, David Thewlis (Stephen Hawkings Professor "Die Entdeckung der Unendlichkeit) als Remus Lupin und Timothy Spall ("Mr Turner") als Peter "Scabbers" Pettigrew. Sie machen ihre Sache sehr gut und auch unsere drei Helden haben einen Sprung nach vorn gemacht. Vor allem ist Hermine (Emma Watson) in diesem Film besonders durchschlagkräftig - siehe Überschrift.
Die Handlung - bestimmt zu ausführlich von mir beschrieben - ist extrem mitreißend und wird an einem bestimmten Punkt komplett auf den Kopf gestellt, was für ein eindrucksvolles Seherlebnis sorgt. Musik, Ausstattung und Kulissen sind wie gewohnt von erster Güte, wie eigentlich in jedem Teil. Hier müssen die Effekte gelobt werden. Die Dementoren sehen furchteinflößend aus und Cuarón weiß mit der Hilfe seines Kameramanns Michael Seresin ("Planet der Affen: Revolution", "Die Asche meiner Mutter") diese Szene in düstere Bilder zu hüllen - eine Richtung, welche die Serie in den kommenden Film noch weiter vertieft wird.
Aufgrund der Struktur, Atmosphäre und Spannung ist dies bislang der beste Teil der Reihe, vielleicht sogar der insgesamt beste, aber dazu später mehr. Selbst für Neulinge ist dieser Teil sehr reizvoll, platzt er fast vor Ideen, interessanten Figuren und aufregenden Handlungssträngen.
Mittwoch, 25. Februar 2015
OSCARS 2015, die Gewinner
(Dran denken: Immer schön auf die blau gefärbten Links klicken, danke!!, das Bild könnt ihr hier finden)
Der große Gewinner des Abends war Alejandro González Iñárritu und dessen New Yorker Schauspiel- und Theater-Satire "Birdman" mit Michael Keaton in der Hauptrolle. Ich habe diesen Film ja letztens erst gesehen (er startete in Deutschland am 29.01.2015) und war sehr begeistert, solch einen mutigen, bewusst andersartigen und dabei in jeder Sekunde unterhaltsamen Film habe ich lange nicht mehr gesehen. Dies dachte die Academy ebenso und stattete ihn mit vier Auszeichnungen aus:
"Beste Kamera" - dieser Sieg war zu 100% erwartet worden und ist der zweite Oscar in Folge für Emmanuel "CHIIIIIVOOOOO" Lubezki nach Cuaróns "Gravity" im Jahr zuvor. Die Bilder sind unglaublich geworden, der Fakt, dass alles scheinbar in einem einzigen Cut gedreht wurde (bis auf einen Zeitraffer von Nacht zu Tag), verstärkt noch meine Meinung über die Darstellung. Schaut euch nur einmal das Bild oben an, eine spektakuläre Szene, die vielleicht nur zwei Minuten dauert aber mir nachhaltig im Gedächtnis geblieben sind, wie so viele aus diesem Film und das ist es, was einen Film mit herausragender Kamera-Arbeit auszeichnet. Ich bin voll und ganz mit diesem Preis einverstanden.
"Bestes Drehbuch" - dies war für mich eine leichte Überraschung und hätte sie lieber bei Wes Anderson für "The Grand Budapest Hotel" gesehen, was ihm endlich seinen ersten Oscar beschert hätte (zu seinem Film komme ich noch später). Die Dialoge in "Birdman" sind schwungvoll gestaltet und die ganze Handlung ist ein einziger Fiebertraum im New Yorker Backstage-Milieu voller verlorener, abgeschriebener Seelen.
In den Kategorien "Beste Regie" und "Bester Film" setzte sich Iñárritu gegen Richard Linklater's "Boyhood" durch und diese Entscheidung kann ich nicht verstehen. Wie ich bereits auf twitter schrieb: Ich mag "Birdman", aber "Boyhood" hat noch auf einem sehr viel tieferen Level zu mir gesprochen. Während der New Yorker Film mich unglaublich unterhielt, so hat mich das kleine und scheinbar unbedeutende Texas-Epos emotional berührt und ich war ein Wrack nach der letzten Szene Masons Mutter, diese Szene werde ich mein Leben lang nicht vergessen.
Deshalb finde ich es unerhört, dass "Boyhood" mit nur einem Preis ausgezeichnet wurde: Nämlich der für die beste weibliche Nebendarstellerin Patricia Arquette (und das völlig zu Recht). "Bester Schnitt" ging unbegreiflicherweise eben nicht an Linklater's Team ("Whiplash" hat da, genau wie bei "Tonschnitt" und beste männliche Nebenrolle für JK Simmons, abgesahnt). Material aus zwölf Jahren wurde zusammengetragen, eine fast unmögliche Aufgaben und das wird nicht honoriert? Ich bin schwer enttäuscht.
Was mich dagegen umso mehr gefreut hat, sind die Preise für "The Grand Budapest Hotel", der nach dem vierten Sehen noch genauso lustig ist wie beim ersten mal, im Grunde noch lustiger als zuvor. Der Film gewann vier Oscars und zwar in den Kategorien:
"Beste Kostüme" (selbstverständlicher Sieg, unfassbare Outfits durch die Bank und erfreulich, dass endlich mal wieder ein Film gewinnt, der nicht aus dem Genre des Märchens, des Mittelalters oder der Renaissance stammt).
"Beste Filmmusik" - dieser Preis war sehr überraschend, aber letztlich eine Bestätigung der Arbeit des Workaholics Alexandre Desplat, der acht Nominierungen in sieben Jahren erhielt. Ich mochte den Soundtrack, fand den aber für beispielsweise "The Theory of Everything" besser. Allerdings hebt sich Desplats Soundtrack angenehm von den übrigen Nominierten ab, ist er doch durch beispielsweise typische Alpeninstrumente, oder auch Chöre geprägt, was ein schöner Kontrast zu den Meeren aus Geigen darstellt, der so häufig in Hollywoodfilmen präsentiert wird.
"Best Make-Up and Hairstyling". Dieser Preis war ebenso erwartet worden, wird doch Tilda Swinton durch stundenlange Arbeit zur 80-Jährigen Madame D. transformiert. Ebenso kommen diverse Veränderungen in den Gesichter der Protagonisten zum Vorschein, sei es der verprügelte Monsieur Gustave, oder das Muttermal von Agatha.
"Bestes Produktionsdesign". Hier habe ich mich am meisten gefreut, denn "Grand Budapest", wie alle Wes Anderson Filme, lebt von den vielen Details, die in den Kulissen und Requisiten verborgen ist. Eines der wichtigsten Aspekte, dass ich alle Filme Andersons liebe. Zwar war Adam Stockhausen davor nur mit an "Moonrise Kingdom" beteiligt gewesen, doch sehe ich diesen Preis auch als Würdigung an alle Filme Andersons, zu schade, dass er selbst nicht ausgezeichnet wurde.
Ich persönlich musste eine herbe Niederlage einstecken (die mich eine Flasche Tequila an meine Freundin gekostet hat), habe ich doch gewettet, dass Michael Keaton für seine famose Performance in "Birdman" als bester männlicher Hauptdarsteller ausgezeichnet werden würde. Es kam aber anders, was ich eigentlich hätte bemerken müssen: Wie bereits bei den Globes, der Screen Actors Guild und den BAFTAs gewann Eddie Redmayne für seine bravouröse Darstellung Stephen Hawkings in "The Theory of Everything". Ich dachte, dass es sich die Academy nicht entgehen lassen würde, einen Veteranen wie Keaton in solch einer Comeback-Rolle zu belohnen, doch so erging es ihm wie Bill Murray für "Lost in Translation" (verlor gegen Sean Penn in "Mystic River") und Mickey Rourke für "The Wrestler" (verlor AUCH gegen Sean Penn, diesmal für seine Rolle in "Milk"). Redmaynes Performance ist über alle Zweifel erhaben, ich habe schon in der Kritik lobend über ihn geschrieben, aber den Preis für Keaton wäre die Kirsche auf das Sahnehäubchen dieses Ende der Filmsaison geworden.
Donnerstag, 19. Februar 2015
Oscars 2015: MEINE Gewinner
Bevor es in der Nacht von Sonntag auf Montag in Los Angeles rund geht und die diesjährigen Oscars verliehen werden, werde ich hier meine Gewinner präsentieren, für die ich gestimmt hätte, wäre ich ein Mitglied der Academy. Einige der nominierten Filme habe ich bislang nicht gesehen, deshalb fällt zum Bespiel alles zu "Whiplash", "Foxcatcher" und "American Sniper" raus, deshalb nicht wundern, wenn in manchen Kategorien nicht drei Filme genannt werden. Mein Kommentar zu den nominierten Filmen könnt ihr hier lesen (Teil 1 und 2)
BEST PICTURE:
"Boyhood" (auch mein Gewinner)
2.: The Grand Budapest Hotel
3.: Birdman
Alternative: Under The Skin
BEST ACTOR:
Michael Keaton - "Birdman"
2. Eddie Redmayne - "The Theory of Everything"
3. Benedict Cumberbatch - "The Imitation Game"
Mein Gewinner: Ralph Fiennes - "The Grand Budapest Hotel"
BEST ACTRESS:
Reese Witherspoon - "Wild"
2. Rosamund Pike - "Gone Girl"
3. Felicity Jones - "The Theory of Everything"
Meine Gewinnerin: Scarlett Johannson - "Under The Skin"
BEST SUPPORTING ACTOR:
Edward Norton - "Birdman" (auch mein Gewinner)
2. Ethan Hawke - "Boyhood"
Alternative: Tyler Perry - "Gone Girl", Charlie Cox - "The Theory of Everything"
BEST SUPPORTING ACTRESS:
Patricia Arquette - "Boyhood" (auch meine Gewinnerin)
2. Emma Stone - "Birdman"
3. Laura Dern - "Wild"
Alternative: Tilda Swinton - "Snowpiercer"
BEST DIRECTOR:
Richard Linklater - "Boyhood" (auch mein Gewinner)
2. Wes Anderson - "The Grand Budapest Hotel"
3. Allejandro G. Innaritu - "Birdman"
Alternative: Jonathan Glazer - "Under The Skin"
BEST CINEMATOGRAPHY:
Emmanuel Lubezki - "Birdman" (auch mein Gewinner)
2. Robert Yeoman - "The Grand Budapest Hotel"
Alternative: Daniel Landin - "Under The Skin"
BEST ORIGINAL SCREENPLAY:
Wes Anderson: - "The Grand Budapest Hotel" (auch mein Gewinner)
2. Innaritu, etc - "Birdman"
3. Linklater - "Boyhood"
Alternative: The LEGO Movie
BEST ADAPTED SCREENPLAY
Graham Moore - "The Imitation Game"
2. Anthony McCarten - "The Theory of Everything"
Alternative: Gillian Flynn - "Gone Girl" / Nick Hornby - "Wild" / "Under The Skin"
BEST ANIMATED FEATURE
"How To Train Your Dragon 2"
Alternative: "The LEGO Movie", duh
Costumes, Score, Production Design:
"The Grand Budapest Hotel"
Dann werden wir mal sehen, wie sich die Verleihung am Sonntag entwickelt, ich bin gespannt!!
Freitag, 6. Februar 2015
ANALYSE Teil 2: Oscar Nominierungen 2015
Everything's not that awesome
Steigen wir gleich ein und zwar mit den Drehbüchern, die in zwei Kategorien aufgeteilt werden:
BEST ORIGINAL SCREENPLAY (5/5)
BÄM! Das geht ja gut los, denn ich habe in meiner Prognose alles richtig getippt. Diese fünf Filme waren im Vorfeld als Favoriten in dieser Kategorie gehandelt worden und so kam es dann auch. Dass "Grand Budapest" und "Birdman" nominiert werden würden war schon lange in Stein gemeißelt. Wes Andersons Script ist brillant und müsste die Kategorie eigentlich gewinnen, aber das Birdman Script wurde immer wieder in letzter Zeit ausgezeichnet. Eine gute Möglichkeit für die Academy, "Birdman" auszuzeichnen, falls "Boyhood" alle wichtigen Preise abräumen sollte (Film, Director, Editing). Die übrigen drei Nominierten sind "Nightcrawler" - überraschenderweise dessen einzige Nominierung -, Linklaters "Boyhood" (das in dieser Kategorie allerdings keine Chance haben wird) und "Foxcatcher", das fünfmal nominiert wurde, allerdings ohne "Best Picture", was darauf hindeutet, dass die Academy den Film mag - vor allem die technische Seite - aber nicht liebt, denn um für "Best Picture" nominiert werden zu müssen, muss ein Film "Nr.1-Votes" erhalten. (Ich könnte darüber einen eigenen Post machen, ich hoffe, ihr versteht das jetzt).
Prognose: "The Grand Budapest Hotel"
BEST ADAPTED SCREENPLAY (4/5)
Die riesige Überraschung hier ist, dass Gillian Flynn NICHT für die Adaption ihres eigenen Bestsellers "Gone Girl" nominiert wurde. Der ganze Film wurde kaum bedacht, was mich schon bei der ersten Analyse sehr überrascht hat. Ihr Drehbuch wurde durch das zu "Inherent Vice" von Paul Thomas Anderson ausgetauscht, das natürlich auf dem Roman von Thomas Pynchon beruht (welches ich gerade lese, sehr unterhaltsam!). Die übrigen Nominierten sind: "Theory of Everything", "The Imitation Game" (beide Nominierungen waren zu 100% in Stein gemeißelt), "American Sniper" - ein riesiger Hit in den USA - und "Whiplash", dessen Nominierung in dieser Kategorie allerdings verwundert aufgenommen wurde, ist es im Grunde ein Original Screenplay, aber die Academy sah es anders, basiert es doch auf dem Kurzfilm desselben Namens.
Prognose: "The Imitation Game"
BEST CINEMATOGRAPHY (3/5)
Hätte ich doch auf Nathaniel Rogers von "The Film Experience" gehört, der schon lange getippt hat, dass die Kameraarbeit für "Ida" nominiert werden würde. Schließlich wird sehr häufig ein Film, der schwarz-weiß gehalten wurde gern von der Academy bedacht - siehe "The Artist", "Nebraska" oder "Das weiße Band". "Birdman"(in der Kritik habe ich schon viel über die Arbeit Lubezkis geschwärmt), "Mr Turner" (sensationelle Bilder) und "Unbroken" (Roger Deakins, die Legende, mit seiner zwölften (!) Nominierung) habe ich genauso prognostiziert. Die letzte (freudige) Überraschung war dann jedoch die Nominierung für Robert D. Yeoman, dem Stamm-Kameramann bei Wes Anderson-Filmen, der endlich mit solch einer Ehrung bedacht wurde. Bis auf "Fantastic Mr. Fox" hat er bei allen Filme von Anderson mitgearbeitet.
Prognose: Emmanuel Lubezki - "Birdman"
BEST FILM EDITING (3/5)
Eine der heimlich wichtigsten Kategorien, denn sehr oft war hier stets der spätere Sieger der Kategorie "Bester Film" nominiert worden, wer hier nicht dabei ist, wird später keine Chance haben. Dass die Academy nicht "Gone Girl" bedenken würde, war mir nicht klar gewesen, genauso wenig, dass "Birdman" hier nicht bedacht werden würde, das mit unheimlich langen Takes arbeitet, bei denen die Schnitte heimlich sind. Aber gut, dafür wurde "American Sniper" nominiert - Kriegsfilme kommen hier immer gut weg, ist das Tempo dieser Filme doch sehr hoch und dementsprechend kommt es zu vielen Schnitten. Außerdem wurde "The Grand Budapest Hotel" nominiert, das ebenso extrem schnell von einem Handlungsort zum nächsten wechselt (man denke nur an die Montagen zu Beginn des Films). Mein Favorit ist die Arbeit bei "Boyhood", bei dem aus 12 Jahren Material ein sensationeller, zusammenhängender Film gemacht wurde. "The Imitation Game" ist eine Alternative, denn wie schon in der Kritik angemerkt, schafft er es durch diverse Techniken (unter anderem Schnitt und Musik), dem Anschauen eines Computers bei der Arbeit, Spannung zu verleihen. Dass "Whiplash" nominiert werden würde, war fast schon klar, so ein schneller Film über Musik, der bei den Kritikern sehr gut ankam, wird stets bedacht.
Prognose: "Boyhood"
BEST COSTUME DESIGN (3/5)
Hier kann ich es kurz machen: "Grand Budapest" wird zu 99% diese Kategorie gewinnen, völlig zu Recht. Desweiteren habe ich richtig geraten, dass "Into The Woods" (Märchen = exquisite Kostüme) und "Mr. Turner" (18. Jahrhundert England, noch Fragen?!) nominiert werden würden. "Selma" hat kaum Liebe erfahren und die Kostüme bei "Theory of Everything" waren der Branche wohl zu unspektakulär, dafür wurde "Maleficent" bedacht - ebenfalls Märchen - und sensationeller Weise die Kostüme des Hippie-1969-Detektivfilms "Inherent Vice". Gute Wahl!
Prognose: "The Grand Budapest Hotel"
Ich mag diese Kategorie sehr, werden doch hier alle Gegenstände und Kulissen bedacht, die erst so richtig die Welt erschafft, die dem Zuschauer letztlich im Film gezeigt wird. Ich dachte eigentlich, dass die Welt des Broadways von "Birdman" hier ebenfalls nominiert werden würde, aber nichts da. Zeitlich ging die Academy mehr als zweihundert Jahre zurück und nominierte "Mr Turner". Die anderen Nominierten habe ich richtig getippt, und zwar: "The Grand Budapest Hotel" (eine sichere Nominierung seit der Film im Kino anlief), "The Imitation Game" (für den Computer allein schon), "Into The Woods" (Hexenhäuser usw...) und "Interstellar" (ein Raumschiff zu erschaffen kommt immer gut an, siehe "Gravity").
Prognose: "The Grand Budapest Hotel"
BEST MAKE-UP & HAIR-STYLING (3/3)
BÄM! Alles richtig. Die Academy mochte die falsche Nase und abrasierten Haare von "Foxcatcher", die grüne Zoe Saldana in "Guardians of the Galaxy", die gegen einen blauen Bösewicht kämpft und eine auf alt gemachte Tilda Swinton in "The Grand Budapest Hotel"
Prognose: "The Grand Budapest Hotel"
BEST VISUAL EFFECTS (3/5)
Ich dachte, dass der letzte Hobbit-Teil hier bedacht werden würde, waren doch alle anderen Teile (auch die von "Der Herr der Ringe") hier stets bedacht worden. Aber die Academy sah das wohl nicht so und nominierte stattdessen die beiden aktuellen Teile von "X-Men" und "Captain America", die ich beide nicht besonders mochte. Eine Nominierung für "Godzilla" hätte ich passender gefunden.
Prognose: "Interstellar"
BEST ANIMATED FEATURE (4/5)
JETZT kommen wir zum größten Skandal des Jahres. Wie konnte die Academy bitte denn NICHT de LEGO-Film nominieren? Es wird gemunkelt, dass der Einsatz von realen Szenen zum Ende des Films ihn disqualifizierte, aber COME ON, der Film ist genial!!! Wie kann man so versteift auf die Tradition sein, dass man einem der witzigsten und besten Animationsfilme des Jahres hier ausschließt??? Kann ich nicht verstehen, stattdessen wurde "Song of the Sea" nominiert, den ich noch nicht gesehen habe, der aber wunderschön aussieht, immerhin.
Prognose: "How To Train Your Dragon 2"
BEST FOREIGN LANGUAGE FILM (4/5)
Schwedens "Force Majeure" wurde zugunsten "Tangerines" aus Estland ausgetauscht. Ich habe bislang leider noch keinen Film aus dieser Kategorie sehen können.
Prognose: "Ida"
BEST SCORE (3/5)
Wieso hier nicht "Birdman" nominiert wurde, kann ich nicht verstehen, sensationelle Arbeit von Antonio Sanchez. "The Imitation Game" finde ich auch gut, aber die Arbeit von Reznor und Finch bei "Gone Girl" ist sehr viel aufregender.
Prognose: "The Theory of Everything"
BEST ORIGINAL SONG (2/5)
Oh man, kein Kommentar, in dieser Kategorie bin ich nie gut...
Prognose: Common & John Legend - "Glory" (Selma)
BEST SOUND EDITING (2/5)
BEST SOUND MIXING (3/5)
Bei beiden habe ich nicht gut abgeschnitten... no love for Godzilla.
Prognosen: Editing - "American Sniper" / Mixing - "American Sniper"
TOTAL: (46/68) = 68%
Freitag, 16. Januar 2015
ANALYSE Teil 1: Oscar Nominierungen 2015 - Die wichtigsten Kategorien
Just a bunch of middle aged white dudes
Nach dem anfänglichen Aufarbeiten der Verkündung der Nominierten, ist es an der Zeit, Bilanz zu ziehen. Ich werde meine Prognose zur Hand nehmen und jede Kategorie durchgehen, dabei auf Gewinner und Verlierer und vor allem die großen Überraschungen eingehen, denn von denen gab es sehr viele!!!
BEST PICTURE (7/8)
Hier habe ich auf die "traditionellen" 9 Nominierungen getippt, die in den letzten drei Jahren auftraten, seit die Kategorie "Bester Film" erweitert wurde. Diesmal allerdings gab es "nur" 8 Filme, die in der Königs-Kategorie vertreten sind. Von diesen habe ich 7 richtig prognostiziert.
Einzig "American Sniper" habe ich nicht auf dem Schirm gehabt. I mean. WHAT UP WITH THAT??? Die Academy ging echt steil auf diesen Film, ich sah das nicht so weit kommen. Mehr dazu später. "Nightcrawler" fiel ebenso raus und wurde insgesamt nur einmal nominiert. Genauso wie Finchers "Gone Girl", das ich viel stärker eingeschätzt habe. Dass "Selma" nominiert wurde ist ja schön und gut, dass dies allerdings die einzige Nominierung neben "Original Song" bleiben würde, das ist dann schon extrem überraschend und für viele enttäuschend, dieser Tweet bringt es auf den Punkt.
Am meisten freue ich mich über die erwartete Nominierung für "Boyhood", aber vor allem über die Liebe, die "The Grand Budapest Hotel" durch die Bank erfährt (mehr dazu später). Dass einmal ein Film vom Meister Wes Anderson so dermaßen bei der Academy absahnen würde, das hätte ich nie für möglich gehalten. Um so schöner, dass es nun passiert ist. Nach dem vierten Sehen muss ich sagen, dass er mir immer besser gefällt und ich nun sogar zur 9.75/10 tendiere, die "Boyhood" schon bei dessen ursprünglichen Kritik erhalten hätte sollen.
Viel zu frühe Gewinner-Prognose: "Boyhood"
BEST PERFORMANCE BY AN ACTOR IN A LEADING ROLE (3/5)
Jeder, der eine Prognose für die Awards abgegeben hat, wird diese Kategorie letztlich falsch aufgestellt haben. Dass Keaton, Redmayne und Cumberbatch nominiert werden würden, das war klar. Ich habe auch immer an Benedict geglaubt, auch wenn da in letzter Zeit anderslautende Meinungen aufkamen. Die letzten beiden Slots hätten an David Oyelowo für "Selma" und Jake Ghyllenhaal für "Nightcrawler" gehen sollen, aber dem war nicht so.
Stattdessen wurden Steve Carrel für seine Rolle in "Foxcatcher" nominiert, der zu Beginn der Award-Season als einer der Favoriten gehandelt wurde. Als aber der Film nicht so wie erwartet bei den einzelnen Kritikergruppen eingeschlagen hat, auf einen der Plätze außerhalb der Top 5 verschoben wurde.
Die andere Nominierung dagegen kommt TOTAL überraschend und man kann vermuten dass die Academy einen neuen Liebling haben: Bradley Cooper für "American Sniper", die weißeste Rolle, die man sich nur vorstellen kann. Sasha Stone von Awards Daily hat zwar schon angedeutet, dass die Academy sehr positiv auf das neue Werk von Clint reagiert haben soll, aber dass es so positive Wellen schlagen würde, das war nicht abzusehen. Ich glaube zwar nicht, dass Cooper letztlich eine Chance haben wird (ich habe eine Flasche Tequila auf Michael Keaton gesetzt), aber seine Nominierung allein kam schockierend. Vor allem, weil er nicht nur die beiden vorher genannten Schauspieler ausgeschlagen hat, sondern vor allem Ralph Fiennes in "The Grand Budapest Hotel", eine Rolle, die bei jedem sehen noch sehr viel witziger wird. Schade.
Viel zu frühe Gewinner-Prognose: Michael Keaton - "Birdman"
BEST PERFORMANCE BY AN ACTRESS IN A LEADING ROLE (4/5)
Hier lag ich fast komplett richtig, nur wurde leider nicht Jennifer "Rachel" Aniston für ihre Rolle in "Cake" nominiert - Insider sagen, dass viel zu wenig Screener an die Mitglieder verteilt wurden und dass der Film generell viel zu klein war. Dafür wurde eine der in Augen vieler Kritiker besten weiblichen Performances des Jahres belohnt: Marion Cotillard in "Two Days, One Night" der Dardennes-Brüder aus Belgien. Hier spielt sie eine Arbeiterin, die alles verliert und dies mit solcher Hingabe, dass selbst die konservative Academy nicht an ihr vorbei kam. Die Vorbehalte gegenüber Performances in ausländischen Filmen ist hinreichend bekannt, nur gut, dass Cotillard schon einmal einen Oscar gewonnen hat, also kein Newcomer ist.
Viel zu frühe Gewinner-Prognose: Julianne Moore - "Still Alice"
BEST PERFORMANCE BY AN ACTOR IN A SUPPORTING ROLE (5/5!!!)
BÄM! Die erste Kategorie, bei der ich alle Nominierten richtig getippt habe. Eine Möglichkeit wäre Tom Wilkinson in "Selma" gewesen, aber seine Darstellung - auch durch das Script bedingt - des Präsidenten Lyndon B. Johnson stieß auf heftige Kritik in den letzten Wochen, genauso wie der gesamte Film, deshalb die geringe Anzahl der Nominierungen. Ich freue mich für Ethan Hawke, der eine super Performance als Vater in "Boyhood" abgeliefert hat. "Foxcatcher" habe ich bislang noch nicht gesehen, bin aber großer Fan von Mark Ruffalo, genauso wie von Edward Norton, der für seine Rolle in "Birdman" bedacht wurde.
Viel zu frühe Gewinner-Prognose: JK Simmons - "Whiplash"
BEST PERFORMANCE BY AN ACTRESS IN A SUPPORTING ROLE (4/5)
Es kam zur obligatorischen Mery Streep-Nominierung, ihre 18. bislang. Diesmal als böse Hexe bei "Into The Woods", einen Film, an dem ich absolut gar kein Interesse habe. Ich freue mich persönlich für Patricia Arquette in "Boyhood", die dem Film eine ganze, weitere Dimension verleiht. Jessica Chastain wurde NICHT für "A Most Violent Year" nominiert, der ganze Film ging leer aus. Ein Zeichen dafür, dass die Strategie, den Film am 31.12. zu starten gehörig in die Hose gegangen ist. Ihren Platz hat Laura Dern in "Wild" eingenommen. Dern ist Schauspielerin, die schon ewig im Geschäft dabei ist, sie war schon in "Jurassic Park" beispielsweise zu sehen. Eine schöne Belohnung nach all den Jahren, ihre letzte Nominierung liegt über zwanzig Jahre zurück.
Viel zu frühe Gewinner-Prognose: Patricia Arquette - "Boyhood"
BEST DIRECTOR (3/5)
WES ANDERSON WURDE FÜR DEN BESTEN REGISSEUR NOMINIERT!! So geil, darauf habe ich seit über zehn Jahren gewartet, er ist schon immer einer meiner Lieblingen gewesen und nun bekommt er endlich die Aufmerksamkeit, die er schon immer verdient hat. Innaritu wurde völlig zurecht für "Birdman" nominiert, mehr über diesen Film am Ende des Monats. Linklater für "Boyhood" ist der Favorit, sein Engagement und Glaube an das Projekt über 12 Jahre ist bemerkenswert und muss belohnt werden. Dass Fincher ausgeschlossen wird, hätte ich nicht gedacht, vor allem auch, weil "Gone Girl" ein Hit war. Aber gut, außer Rosamund Pike wurde der Film komplett ignoriert. Auch Ava DuVerney für ihre Arbeit bei "Selma" wurde ignoriert, was für einen großen Aufschrei sorgte.
Stattdessen hat Bennett Miller für seinen dritten Film die dritte Nominierung erhalten hat (für "Moneyball" zwar nur "Best Picture", aber immerhin). Er muss viele Fans bei den Regisseuren haben, denn ansonsten hat der Film keine "Best Picture" Nominierung erhalten - übrigens der erste Regisseur bei dem dies so eingetreten ist, seitdem die Kategorie "Bester Film" auf bis zu zehn Filme erweitert wurde. Den letzten Platz in der Riege der besten Regisseure ging an Morten Tyldum für "The Imitation Game". Weil er bislang noch relativ unbekannt in Hollywood war, hätte ich nicht gedacht, dass es für eine Nominierung reichen würde - aber seinen Film "Headhunters" von 2011 fand ich super.
Viel zu frühe Gewinner-Prognose: Richard Linklater - "Boyhood"
TOTAL: (26/33) = 79%
Donnerstag, 15. Januar 2015
Oscar Nominierungen 2015
Es ist soweit, hier sind die Nominierungen der diesjährigen Oscar Verleihung.
Eins vorweg: AMERICAN SNIPER?! WTF???!!! Eine Analyse kommt morgen.
Aber: JUHUUU an "The Grand Budapest Hotel" und "Boyhood".
Best Picture
"American Sniper"
"Birdman"
"Boyhood"
"The Grand Budapest Hotel"
"The Imitation Game"
"Selma"
"The Theory of Everything"
"Whiplash"
"Birdman"
"Boyhood"
"The Grand Budapest Hotel"
"The Imitation Game"
"Selma"
"The Theory of Everything"
"Whiplash"
Best Director
Alejandro González Iñárritu, "Birdman"
Richard Linklater, "Boyhood"
Bennett Miller, "Foxcatcher"
Wes Anderson, "The Grand Budapest Hotel"
Morten Tyldum, "The Imitation Game"
Alejandro González Iñárritu, "Birdman"
Richard Linklater, "Boyhood"
Bennett Miller, "Foxcatcher"
Wes Anderson, "The Grand Budapest Hotel"
Morten Tyldum, "The Imitation Game"
Best Actor
Steve Carell, "Foxcatcher"
Bradley Cooper, "American Sniper"
Benedict Cumberbatch, "The Imitation Game"
Michael Keaton, "BIrdman"
Eddie Redmayne, "The Theory of Everything"
Steve Carell, "Foxcatcher"
Bradley Cooper, "American Sniper"
Benedict Cumberbatch, "The Imitation Game"
Michael Keaton, "BIrdman"
Eddie Redmayne, "The Theory of Everything"
Best Actress
Marion Cotillard, "Two Days, One Night"
Felicity Jones, "The Theory of Everything"
Julianne Moore, "Still Alice"
Rosamund Pike, "Gone Girl"
Reese Witherspoon, "Wild"
Marion Cotillard, "Two Days, One Night"
Felicity Jones, "The Theory of Everything"
Julianne Moore, "Still Alice"
Rosamund Pike, "Gone Girl"
Reese Witherspoon, "Wild"
Best Supporting Actor
Robert Duvall, "The Judge"
Ethan Hawke, "Boyhood"
Edward Norton, "Birdman"
Mark Ruffalo, "Foxcatcher"
J.K. Simmons, "Whiplash"
Robert Duvall, "The Judge"
Ethan Hawke, "Boyhood"
Edward Norton, "Birdman"
Mark Ruffalo, "Foxcatcher"
J.K. Simmons, "Whiplash"
Best Supporting Actress
Patricia Arquette, "Boyhood"
Laura Dern, "Wild"
Keira Knightley, "The Imitation Game"
Emma Stone, "Birdman"
Meryl Streep, "Into the Woods"
Patricia Arquette, "Boyhood"
Laura Dern, "Wild"
Keira Knightley, "The Imitation Game"
Emma Stone, "Birdman"
Meryl Streep, "Into the Woods"
Best Adapted Screenplay
"American Sniper" (Jason Hall)
"The Imitation Game" (Graham Moore)
"Inherent Vice" (Paul Thomas Anderson)
"The Theory of Everything" (Anthony McCarten)
"Whiplash" (Damien Chazelle)
"American Sniper" (Jason Hall)
"The Imitation Game" (Graham Moore)
"Inherent Vice" (Paul Thomas Anderson)
"The Theory of Everything" (Anthony McCarten)
"Whiplash" (Damien Chazelle)
Best Original Screenplay
"Birdman" (Alejandro González Iñárritu, Nicolás Giacobone, Alexander Dinelaris, Armando Bo)
"Boyhood" (Richard Linklater)
"Foxcatcher" (E. Max Frye, Dan Futterman)
"The Grand Budapest Hotel" (Wes Anderson, Hugo Guiness)
"Nightcrawler" (Dan Gilroy)
"Birdman" (Alejandro González Iñárritu, Nicolás Giacobone, Alexander Dinelaris, Armando Bo)
"Boyhood" (Richard Linklater)
"Foxcatcher" (E. Max Frye, Dan Futterman)
"The Grand Budapest Hotel" (Wes Anderson, Hugo Guiness)
"Nightcrawler" (Dan Gilroy)
Best Cinematography
"Birdman" (Emmanuel Lubezki)
"The Grand Budapest Hotel" (Robert D. Yeoman)
"Ida" (Ryszard Lenczweski; Lukasz Zal)
"Mr. Turner" (Dick Pope)
"Unbroken" (Roger Deakins)
"Birdman" (Emmanuel Lubezki)
"The Grand Budapest Hotel" (Robert D. Yeoman)
"Ida" (Ryszard Lenczweski; Lukasz Zal)
"Mr. Turner" (Dick Pope)
"Unbroken" (Roger Deakins)
Best Costume Design
"The Grand Budapest Hotel" (Milena Canonero)
"Inherent Vice" (Mark Bridges)
"Into the Woods" (Colleen Atwood)
"Mr. Turner" (Jacqueline Durran)
"Maleficent" (Anna B. Sheppard)
"The Grand Budapest Hotel" (Milena Canonero)
"Inherent Vice" (Mark Bridges)
"Into the Woods" (Colleen Atwood)
"Mr. Turner" (Jacqueline Durran)
"Maleficent" (Anna B. Sheppard)
Best Film Editing
"American Sniper" (Joel Cox, Gary Roach)
"Boyhood" (Sandra Adair)
"The Grand Budapest Hotel" (Barney Pilling)
"The Imitation Game" (William Goldenberg)
"Whiplash" (Tom Cross)
"American Sniper" (Joel Cox, Gary Roach)
"Boyhood" (Sandra Adair)
"The Grand Budapest Hotel" (Barney Pilling)
"The Imitation Game" (William Goldenberg)
"Whiplash" (Tom Cross)
Best Makeup and Hairstyling
"Foxcatcher"
"The Grand Budapest Hotel"
"Guardians of the Galaxy"
"Foxcatcher"
"The Grand Budapest Hotel"
"Guardians of the Galaxy"
Best Music (Original Score)
"The Grand Budapest Hotel" (Alexandre Desplat)
"The Imitation Game" (Alexandre Desplat)
"Interstellar" (Hans Zimmer)
"Mr. Turner" (Gary Yershon)
"The Theory of Everything" (Jóhann Jóhannsson)
"The Grand Budapest Hotel" (Alexandre Desplat)
"The Imitation Game" (Alexandre Desplat)
"Interstellar" (Hans Zimmer)
"Mr. Turner" (Gary Yershon)
"The Theory of Everything" (Jóhann Jóhannsson)
Best Music (Original Song)
"Lost Stars" from "Begin Again"
"I'm Not Gonna Miss You" from "Glen Campbell: I'll Be Me"
"Everything is Awesome" from "The LEGO Movie"
"Glory" from "Selma"
"Grateful" from "Beyond the Lights"
"Lost Stars" from "Begin Again"
"I'm Not Gonna Miss You" from "Glen Campbell: I'll Be Me"
"Everything is Awesome" from "The LEGO Movie"
"Glory" from "Selma"
"Grateful" from "Beyond the Lights"
Best Production Design
"The Grand Budapest Hotel" (Adam Stockhausen; Anna Pinnock)
"The Imitation Game" (Maria Djurkovic; Tatiana Macdonald)
"Interstellar" (Nathan Crowley; Gary Fettis, Paul Healy)
"Into the Woods" (Dennis Gassner; Anna Pinnock)
"Mr. Turner" (Suzie Davies; Charlotte Watts)
"The Grand Budapest Hotel" (Adam Stockhausen; Anna Pinnock)
"The Imitation Game" (Maria Djurkovic; Tatiana Macdonald)
"Interstellar" (Nathan Crowley; Gary Fettis, Paul Healy)
"Into the Woods" (Dennis Gassner; Anna Pinnock)
"Mr. Turner" (Suzie Davies; Charlotte Watts)
Best Sound Editing
"American Sniper"
"Birdman"
"The Hobbit: The Battle of the Five Armies"
"Interstellar"
"Unbroken"
"American Sniper"
"Birdman"
"The Hobbit: The Battle of the Five Armies"
"Interstellar"
"Unbroken"
Best Sound Mixing
"American Sniper"
"Birdman"
"Interstellar"
"Unbroken"
"Whiplash"
"American Sniper"
"Birdman"
"Interstellar"
"Unbroken"
"Whiplash"
Best Visual Effects
"Captain America: The Winter Soldier"
"Dawn of the Planet of the Apes"
"Guardians of the Galaxy"
"Interstellar"
"X-Men: Days of Future Past"
"Captain America: The Winter Soldier"
"Dawn of the Planet of the Apes"
"Guardians of the Galaxy"
"Interstellar"
"X-Men: Days of Future Past"
Best Animated Feature Film
"Big Hero 6"
"The Boxtrolls"
"How to Train Your Dragon 2"
"Song of the Sea"
"The Tale of Princess Kaguya"
"Big Hero 6"
"The Boxtrolls"
"How to Train Your Dragon 2"
"Song of the Sea"
"The Tale of Princess Kaguya"
Best Foreign Language Film
"Wild Tales" (Damián Szifrón; Argentina)
"Tangerines" (Zaza Urushadze; Estonia)
"Timbuktu" (Abderrahmane Sissako; Mauritania)
"Ida" (Pawel Pawlikowski; Poland)
"Leviathan" (Andrey Zvyagintsev; Russia)
"Wild Tales" (Damián Szifrón; Argentina)
"Tangerines" (Zaza Urushadze; Estonia)
"Timbuktu" (Abderrahmane Sissako; Mauritania)
"Ida" (Pawel Pawlikowski; Poland)
"Leviathan" (Andrey Zvyagintsev; Russia)
Best Documentary Feature
"CITIZENFOUR"
"Finding Vivian Mayer"
"Last Days in Vietnam"
"The Salt of the Earth"
"Virunga"
"CITIZENFOUR"
"Finding Vivian Mayer"
"Last Days in Vietnam"
"The Salt of the Earth"
"Virunga"
Best Documentary (Short Subject)
"Crisis Hotline: Veterans Press 1"
"Joanna"
"Our Curse"
"The Reaper"
"White Earth"
"Crisis Hotline: Veterans Press 1"
"Joanna"
"Our Curse"
"The Reaper"
"White Earth"
Best Short Film (Animated)
"The Bigger Picture"
"The Dam Keeper"
"Feast"
"Me and My Moulton"
"A Single Life"
"The Bigger Picture"
"The Dam Keeper"
"Feast"
"Me and My Moulton"
"A Single Life"
Best Short Film (Live Action)
"Aya"
"Boogaloo and Graham"
"Butter Lamp"
"Parvaneh"
"The Phone Call"
"Aya"
"Boogaloo and Graham"
"Butter Lamp"
"Parvaneh"
"The Phone Call"
Read more at http://www.hitfix.com/in-contention/2015-academy-awards-nominations-complete-list#jwXy1KZGyAKtHH2A.99
Mittwoch, 14. Januar 2015
PROGNOSE: Oscar Nominierungen 2015
Es ist wieder so weit: Die Oscar-Nominierungen werden morgen Nachmittag (14:30 Uhr) deutscher Zeit bekannt gegeben. Im folgendem werde ich meine Prognosen abgeben, wer in den wichtigen Kategorien nominiert wird, eine ausführliche Analyse wird morgen, spätestens Freitag folgen.
Also dann: Viel Vergnügen beim lesen!!!
BEST PICTURE: Die letzten Jahren wurden IMMER neun Filme in dieser Kategorie nominiert, also werde ich das auch machen.
Boyhood
Birdman
The Imitation Game
The Theory of Everything
Whiplash
Selma
Nightcrawler
The Grand Budapest Hotel
Gone Girl
Best Actor: SEHR schwierige Kategorie!! Ich will Ralph Fiennes hinzufügen...
Michael Keaton - Birdman
Eddie Redmayne - The Theory of Everything
Jake Gyllenhaal - Nightcrawler
Benedict Cumberbatch - The Imitation Game
Michael Oyelowo - Selma
Best Actress:
Julianne Moore - Still Alice
Reese Witherspoon - Wild
Rosamund Pike - Gone Girl
Felicity Jones - The Theory Of Everything
Jennifer Aniston - Cake
Best Director:
Alejandro González Iñárritu - Birdman
Richard Linklater - Boyhood
Ava DuVerney - Selma
Wes Anderson - The Grand Budapest Hotel
David Fincher - Gone Girl
Best Supporting Actor
JK Simmons - Whiplash
Edward Norton - Birdman
Mark Ruffalo - Foxcatcher
Ethan Hawke - Boyhood
Robert Duvall - The Judge
Best Supporting Actress
Patricia Arquette - Boyhood
Emma Stone - Birdman
Keira Knightley - The Imitation Game
Meryl Streep - Into The Woods
Jessica Chastain - A Most Violent Year
Best Original Screenplay
The Grand Budapest Hotel
Birdman
Boyhood
Nightcrawler
Foxcatcher
Best Adapted Screenplay
Gone Girl
Whiplash
The Imitation Game
The Theory Of Everything
American Sniper
Best Cinematography
Birdman - Emmanuel Lubezki
Interstellar - Hoyte van Hoytema
Mr Turner - Dick Pope
Unbroken - Roger Deakins
The Theory of Everything - Benoite Delhomme
Best Costume Design
Into The Woods
The Grand Budapest Hotel
Mr Turner
Selma
The Theory of Everything
Best Production Design
Into The Woods
The Grand Budapest Hotel
The Imitation Game
Birdman
Interstellar
Best Editing
Birdman
Boyhood
Whiplash
The Imitation Game
Gone Girl
Best Visual Effects
Interstellar
Godzilla
Guardians Of The Galaxy
Dawn of the Planet of the Apes
The Hobbit: The Battle of the Five Armies
Best Animated Feature
The LEGO Movie
How To Train Your Dragon 2
Big Hero 6
The Boxtrolls
Princess Kaguya
Make Up / Hair:
The Grand Budapest Hotel
Foxcatcher
Guardians of the Galaxy
Original Song
Selma - Common / John Legend
Big Eyes - Lana Del Rey
The Hunger Games: Mockingjay Part 1 - Lorde
The Hobbit: The Battle of the Five Armies - Billy Boyd
The LEGO Movie - Tegan & Sara
Original Score
The Theory of Everything
The Grand Budapest Hotel
Birdman
Gone Girl
Interstellar
Best Foreign Language Film
Ida (Poland)
Leviathan (Russia)
Wild Tales (Argentina)
Force Majeure (Sweden)
Timbuktu (Mauretania)
Best Sound Effects Editing
Fury
Birdman
Godzilla
Dawn of the Planet of the Apes
Interstellar
Best Sound Mixing
Birdman
Into The Woods
Whiplash
Fury
American Sniper
GESAMT, alle Filme mit mehr als einer Nominierung:
Birdman 12 Nominierungen
The Theory of Everything 7 Nominierungen
The Imitation Game 6 Nominierungen
Boyhood 6 Nominierungen
The Grand Budapest Hotel 6 Nominierungen
Gone Girl 6 Nominierungen
Whiplash 5 Nominierungen
Selma 5 Nominierungen
Interstellar 5 Nominierungen
Into The Woods 4 Nominierungen
American Sniper 3 Nominierungen
Nightcrawler 3 Nominierungen
Foxcatcher 3 Nominierungen
Mr Turner 2 Nominierungen
Guardians of the Galaxy 2 Nominierungen
The LEGO Movie 2 Nominierungen
Fury 2 Nominierungen
The Hobbit: The Battle of the Five Armies 2 Nominierungen
Montag, 12. Januar 2015
Golden Globes 2015: DIE GEWINNER!!
In der Nacht wurden sie wieder einmal verliehen, die Vorpreise zu den Oscars. Einige Tendenzen konnten ausgemacht werden und es war nicht zur erwarteten Preisverleihung gekommen, wie viele vorher gedacht haben.
In meiner Prognose habe ich einiges richtig geraten, aber es gab einige unvorhergesehen Überraschungen, auf die ich jetzt hier zu sprechen kommen:
RICHTIG habe ich prognostiziert:
Supporting Actor - JK Simmons "Whiplash"
Supporting Actress - Patricia Arquette "Boyhood"
Bester Film (Drama) - "Boyhood"
Beste Regie - Richard Linklater "Boyhood"
Best Actress (Drama) - Julianne Moore "Still Alice"
Best Actor (Drama) - Eddie Redmayne " The Theory of Everything"
Best Actor (Comedy) - Michael Keaton "Birdman"
Best Song - Common & John Legend "Glory" (aus "Selma")
FALSCH dagegen (und das meiste kam sehr überraschend, aber keineswegs unverdient):
Bester Film (Comedy): "The Grand Budapest Hotel" (JAAAAAAAAAAAAA, sehr gut. Über diesen Preis habe ich mich am meisten gefreut. Wes Anderson gewinnt ENDLICH einen richtig großen, wichtigen Preis für sein Werk und das sowas von gerechtfertigt. Jetzt steht einer Nominierung zum "Besten Film" bei den Oscars nichts mehr im Wege.)
Bester Animationsfilm: "Drachenzähmen leicht gemacht" (DAS sah wirklich niemand kommen, wo der LEGO Film doch alle Preise dieses Saison abgesahnt hat. Ich persönlich bin aber nicht böse, denn dieser zweite Teil hat mir auch hervorragend gefallen)
Beste Schauspielerin (Comedy): Amy Adams "Big Eyes" (Damit dürfte der Oscarliebling (sie hat bislang fünf Nominierungen) ein heißer Kandidat für die diesjährigen Verleihungen sein, der letzte Platz ist bei den Damen heiß umkämpft, siehe hier)
Bester ausländischer Film: "Leviathan" (Russland) (Ich dachte, dass "Ida" aus Polen hier gewinnen würde, aber nichts da, der russische Kritikerliebling hat gewonnen. Diesen Film will ich unbedingt sehen.)
Bestes Drehbuch: "Birdman" (Hier dachten alle, dass Wes Anderson gewinnen würde, aber Birdman gewinnt auch hier. Viele sagen, dass das Drehbuch nicht das besondere am Film ist, aber gut, ein Preis ist ein Preis.)
Beste Musik (Score): "The Theory of Everything" Johánn Johánnson (Wie ich in meiner Kritik schon schrieb: Die Musik ist teilweise zu dick aufgetragen, passt aber gut)
Alles in allem: 8/14 richtig. Nicht schlecht, würde ich mal behaupten. Einige Überraschungen, die ihr mir hoffentlich verzeihen könnt. Jetzt heißt es Daumen drücken bis zur Bekanntgabe der Oscar-Nominierungen am 15.01. GO WES ANDERSON!!
Sonntag, 11. Januar 2015
Golden Globe Nominierungen 2015
Liebe Leute, die Award-Saison beginnt wieder! In der Nacht von Sonntag auf Montag wird der kleine Stiefbruder des Oscars verliehen: DIE GOLDEN GLOBES!! und hier sind die Nominierten mit meiner Prognose. Viel Vergnügen, ein Post zu den Gewinnern wird natürlich dann nächste Woche folgen.
Wie immer: Es gibt bei den Globes eine merkwürdige Trennung bei den Filmen und Schauspielern. Auf der einen Seite ist es der traditionelle, dramatische Bereich. Auf der anderen Seite der komödiantische, Musical (musikalische) Bereich, der meistens einen sehr fraglichen Nominierten hat, dieses Jahr ist es nicht anders, aber darauf komme ich später noch zu sprechen.
Die Nominierten:
Bester Film (Drama): Prognose - BOYHOOD
Boyhood (mein Nr.1 Film des Jahres und der Favorit)
Selma (Dr. Martin Luther King Biopic)
The Imitation Game (Zweiter Weltkrieg, Allan Turing mit seiner Enigma-Maschine)
Foxcatcher (Wahre Geschichte über US-Ringer in den 80ern unter dem Einfluss eines verrückten Investors)
The Theory Of Everything (Stephen (und Jane) Hawking)
Was fehlt: Nightcrawler, Mr Turner, Whiplash, Gone Girl
Bester Film (Comedy/ Musical): Prognose - BIRDMAN
Birdman (Innaritus Fabel über einen alternden Actionstar, der am Theater seine Rolle wiedererweckt)
Grand Budapest Hotel (meine Nr.2 2014, Wes Andersons sensationelles Märchen aus einer fiktiven, vergangenen Zeit, bei der es enorm viel zu entdecken gibt)
St. Vincent (Bill Murray als alter, grantiger Nachbar, der ein unfreiwilliges Vorbild für einen Jungen wird)
Into The Woods (Disney-Musical, ein Potpourri von klassischen Märchen)
Pride (die große Überraschung in dieser Kategorie, England in den 80ern: Schwule verbrüdern sich mit Minenarbeitern)
Was fehlt: Inherent Vice, The LEGO Movie
Bester Schauspieler (Drama): Prognose - Eddie Redmayne - The Theory Of Everything
Steve Carrell - Foxcatcher (verblüffende Wendung zum Bösen vom US-Stromberg)
Benedict Cumberbatch - The Imitation Game (he's everywhere, aber was für eine Karriere er in den letzten Jahren hatte...)
Jake Gyllenhaal - Nightcrawler (ein moderner Taxi Driver, genauso verrückt und gruselig wie das Original)
Eddie Redmayne - The Theory of Everything (eine 1:1-Kopie von Hawking)
David Oyelowo - Selma (Seine Darstellung MLKs - einem der wichtigsten Menschen aller Zeiten - soll sehr gut sein, ich bin auf den Film gespannt)
Wer fehlt: Timothy Spall - Mr Turner, Miles Teller - Whiplash
Bester Schauspielerin (Drama): Prognose - Julianne Moore - Still Alice
Jennifer Aniston - Cake (Rachel aus "Friends" als alternde, psychisch labile Frau. Sie spielt so ernst wie selten.)
Julianne Moore - Still Alice (Mutter leidet an Demenz, vom Film habe ich nicht viel gesehen, aber Moore verdient es endlich zu gewinnen)
Rosamund Pike - Gone Girl ("Amazing Amy", die wichtigste und interessanteste Figur des Film, Pike spielt überragend)
Reese Witherspoon - Wild (Eine one-woman-show, Reese allein auf dem langen Marsch zu sich selbst)
Felicitiy Jones - The Theory of Everything (Fast genauso wichtig wie die Rolle Stephen Hawkings in dieser Biographie, die auf ihrem Buch basiert und Jones spielt sehr überzeugend)
Wer fehlt: Marion Cotillard - Two Days, One Night
Beste Regie: Prognose - Richard Linklater - Boyhood
Alejandro González Inarritu - Birdman
Richard Linklater - Boyhood
Ava DuVernay - Selma
David Fincher - Gone Girl
Wes Anderson - Grand Budapest Hotel (WIE GEIL, DASS ER NOMINIERT WURDE!!!)
Weitere Prognosen:
Bester Schauspieler (Comedy): Michael Keaton - Birdman
Beste Schauspielerin (Comedy): Emily Blunt - Into The Woods
Bestes Drehbuch: Wes Anderson - The Grand Budapest Hotel
Bester Nebendarsteller: JK Simmons - Whiplash
Beste Nebendarstellerin: Patricia Arquette - Boyhood
Bester Song: John Legend / Common - "Glory" aus Selma
Beste Musik (Score): Antonio Sanchez für "Birdman"
Bester Animationsfilm: The LEGO Movie
Bester ausländischer Film: Ida (Polen)
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