Mittwoch, 13. Januar 2016

Meine OSCAR-Prognose 2016



Es ist mal wieder so weit, alljährlich wird der wichtigste Filmpreis der Welt vergeben und da bereits morgen früh die Nominierungen bekannt gegeben werden, ist es an der Zeit, dass ich mal schleunigst meinen Senf dazugebe. Ohne weitere Vorreden, hier sind die wahrscheinlich Nominierten (hoffentlich, in den letzten Jahren habe ich nie schlecht abgeschnitten)

BEST PICTURE (immer schwierig, da man nie weiß, wie viele Filme (bis 10) nominiert werden)

Spotlight
The Martian
The Revenant
The Big Short
Mad Max: Fury Road
Room
Carol
Bridge of Spies

BEST DIRECTOR

Ridley Scott: The Martian
George Miller: Mad Max: Fury Road
Thomas McCarthy: Spotlight
Allejandro Innaritu: The Revenant
Adam McKay: The Big Short / Todd Haynes: Carol (ICH KANN MICH NICHT ENTSCHEIDEN!!!)

BEST ACTRESS

Brie Larson - Room
Cate Blanchett - Carol
Saorsie Ronan - Brooklyn
Jennifer Lawrence - Joy
Charlotte Rampling - 45 Years (Hoffentlich...)

BEST ACTOR

Leonardo DiCaprio - The Revenant
Michael Fassbender - Steve Jobs
Eddie Redmayne - The Danish Girl
Matt Damon - The Martian
Johnny Depp - Black Mass (??)

BEST SUPPORTING ACTRESS

Rooney Mara - Carol
Kate Winslet - Steve Jobs
Alicia Vikander - The Danish Girl
Jane Fonda - Youth
Rachel McAdams - Spotlight

BEST SUPPORTING ACTOR

Mark Rylance - Bridge of Spies
Sylvester Stallone - Creed
Idris Elba - Beast of No Nation
Paul Dano - Love & Mercy
Michael Shannon - 99 Homes

BEST ORIGINAL SCREENPLAY

Bridge of Spies
The Hateful Eight
Youth
Spotlight
Inside Out

BEST ADAPTED SCREENPLAY

The Danish Girl
The Big Short
Room
Steve Jobs
The Martian

CINEMATOGRAPHY

Carol
Mad Max: Fury Road
The Revenant
The Martian
Sicario

COSTUME DESIGN

Brooklyn
Carol
Cinderella
Mad Max: Fury Road
The Danish Girl

ORIGINAL SCORE

Star Wars: The Force Awakens
The Hateful Eight
The Danish Girl
Carol
Bridge of Spies

BEST PRODUCTION DESIGN

Bridge of Spies
Carol
Room
The Martian
Cinderella

BEST EDITING

Mad Max: Fury Road
Carol
The Revenant
Creed
Spotlight

BEST VISUAL EFFECTS

Star Wars: The Force Awakens
Mad Max: Fury Road
Avengers: Age of Ultron
Jurrasic World
The Martian

SOUND MIXING

Bridge of Spies
Star Wars: The Force Awakens
Mad Max: Fury Road
The Revenant
Straight Outta Compton

SOUND EDITING

Star Wars: The Force Awakens
Mad Max: Fury Road
The Martian
The Revenant
Sicario

ANIMATED

Inside Out
Annomalisa
The Good Dinosaur
Shaun The Sheep Movie
Boy and The World

ORIGINAL SONG lasse ich aus, diese Kategorie nervt (so, ich hab's gesagt)


Also dann, mal sehen, wie viel davon am Ende eintrifft. Ich würde mich sehr für Mad Max freuen, meinem Film des Jahres.


Sonntag, 22. November 2015

PODCAST: My 100 favorite movies, part 3: 85-81



Welcome to part 3 of my countdown. Today's episode is super bleak, twisted and full of cult classics. ENJOY!! As always: Spoilers ahead.

JUST CLICK HERE!!


85: Oldboy

84: Under The Skin

83: The Big Lebowski

82: Das weiße Band (The White Ribbon)

81: Donnie Darko


Sonntag, 15. November 2015

PODCAST: My 100 favorite movies Part 2!! 90-86



I'M BACK!! Woohooo, it's been a while but here it is, the second part of my personal countdown of the 100 best films ever. (Sorry for the difficulties around 17:00)




There you go!! (finally)




SPOILERS galore, don't read on if you want to be surprised by some of the odd choices I have made.

90: Superbad
89: Songs from the Second Floor
88: Caché
87: The Werckmeister Harmonies
86:The Secret in their Eyes

Der Marsianer - Rettet Mark Watney




The Martian, Ridley Scott, USA 2015 - 9.25/10

"Schon wieder ein Science-Fiction-Film?" Das waren meine Gedanken, als mir vorgeschlagen wurde, doch diesen neuen Film von Ridley Scott anzusehen, der zwar viele Erfolge verbuchen konnte (Gladiator, Alien, Blade Runner), aber in letzter Zeit genauso viele Flops produzierte (Prometheus, Exodus). Ich war also skeptisch, da der Film aber im Original im örtlichen Kino lief, ließ ich mich überreden. Bewusst habe ich keinerlei Vorschau zu diesem Film angeschaut, ging also total unvorbereitet in die Vorstellung.

Zwei Stunden später: Ich bin komplett begeistert, bis auf ein paar kleine Ungereimtheiten ist dies der unterhaltsamste Weltraum-Film der letzten Jahre - nur "Guardians of the Galaxy" kommt in dessen Nähe. "Der Marsianer" hat einen riesengroßen Vorteil gegenüber so vielen anderen Sci-Fi-Filmen, der ihn angenehm vom Einheitsbrei abhebt: Er nimmt sich selbst nicht zu ernst. Neben flotter Musik und einer überraschend großen Prise Humor wird alles - soweit ich das beurteilen kann - korrekt wissenschaftlich wiedergegeben. Also eine Feier für wissenschaftlich interessierte Filmgucker, die aber nicht von technischen Daten erschlagen werden wollen. Wer jetzt denkt: Mensch, das trifft ja voll auf mich zu, der ist hier genau richtig.

Der Film beginnt, wie konnte es auch anders sein, auf dem Mars. Eine Expeditionscrew der NASA namens "Ares 3" (neben Damon unter anderem noch Jessica Chastain und Michael Pena) ist gerade auf einem Einsatz, als ein gigantischer Sandsturm einsetzt, der die Crew zwingt, dem Planeten den Rücken zu kehren und schleunigst in Richtung Erde aufzubrechen. Allerdings wird ein Mitglied beim Versuch das Raumschiff zu besteigen, von einem Teil getroffen und in den Sturm gezogen. Notgedrungen muss die Crew ohne ihn aufbrechen, er ist tot....

Oder etwa doch nicht?! SPOILER!!

Es ist ja kein Kurzfilm, also darf ich verraten: Mark Watney hat überlebt und versucht nun irgendwie Kontakt mit der Heimat aufzubauen und schlichtweg zu überleben. Was sich äußerst schwierig gestaltet, denn es gibt zwar Wasser und Nahrung in der Station auf dem Mars, allerdings ist diese begrenzt und wie ihr ja wisst, kann man schlecht Nahrung auf dem Mars anbauen.

Was jetzt wie ein trockener Überlebens-Reißer klingt, ist bei weitem keiner. Zwar gibt es immer wieder dramatische Sequenzen, die den Zuschauer in atemberaubenden Bildern an die Leinwand fesselt. Es ist vor allem der bereits beschriebene lakonische Humor, mit dem Watney seine Situation betrachtet - was vor allem der sensationellen Vorlage von Andy Weir zu verdanken ist, das Buch kann ich sehr empfehlen. Da im Film innere Monologe nur schwer darzustellen sind, kam es zur Entscheidung, dass Watney ein Video-Tagebuch führt, in dem er seinen Alltag dokumentiert. Was für Erlebnisse dabei macht und ob er die Erde wieder erreichen kann, wird jetzt natürlich nicht weiter beschrieben, dafür müsst ihr den Film schon selbst sehen.

Matt Damon wird zu 100% für seine Leistung mit einer Oscar-Nominierung versehen werden (ob er gewinnt ist eine andere Frage, dazu demnächst mehr, Leo und Michael Fassbender werden es ihm schwer machen), er spielt herausragend. Dass Ridley Scott zu solch einem Erfolg noch einmal fähig wäre, hätte ich nicht für möglich gehalten, doch ist es passiert. Nach "Gladiator" könnte auch er wieder im Oscar-Rennen sein, auf seine alten Tage. Der Film ist ein riesiger Hit in den amerikanischen Kinos gewesen, was ein sicheres Anzeichen für kommende Preise sein könnte (siehe "Gravity" und "Interstellar" - beim ersten mehr als beim zweiten).

Ein komplett überraschender, extrem unterhaltender und gleichzeitig spektakulärer Film.


Sonntag, 18. Oktober 2015

THE RETURN // Mission Impossible - Rogue Nation

Erst einmal: Ich werde ab jetzt wieder regelmäßig neue Einträge im Blog verfassen!!!



Macht euch also auf einige ausgezeichnete Posts gefasst. Auch der Podcast wird weitergeführt.
Es geht gleich los mit dem bislang zweitbesten Actionfilm des Jahres. Platz 1 dürfte bekannt sein.



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BENJI, OPEN THE DOOR!!



Christopher McQuarrie, USA 2015 - 9/10

War der fünfte Teil einer Film-Reihe jemals gut? Oder sei es nur zufriedenstellend, so dass man die DVD / blu-ray / VHS (um mal wirklich auf alte Schule zu machen) nur reinlegt, das Gehirn zwei Stunden ausstellt und sich entspannt dem Film hingeben kann? Ich persönlich kann mich an keinen einzigen fünften Teil erinnern, der mich wirklich mitgenommen hat - "Star Wars: Angriff der Klonkrieger" ist der einzige, an den ich mich erinnern kann und der war nicht gerade herausragend.

Das Problem besteht darin, dass man die Figuren zu sehr kennt, man kann schlecht neue Seiten an ihnen entdecken. Die Action wird beliebig und auch die Handlung muss irgendeine spannende Wendung bereithalten, um überzeugen zu können. Jetzt denkt ihr euch bestimmt: Oh-oh, und jetzt schreibt er über einen fünften Teil, was soll das denn geben?!

Ganz einfach: Dies ist der beste Teil der "Mission Impossible" - Reihe. Die Figuren sind wohlbekannt und um einiges besser integriert in die Handlung, als es noch im bereits ausgezeichneten "Ghost Protocol" der Fall war. Die Crew ist wieder mit von der Partie: Zum einen der Anführer der IMF-Organisation Ethan Hunt (Tom Cruise in Höchstform), der zu Beginn des Films verhindern soll, dass eine Kiste voller brisanter Inhalte in die falsche Hände geraten soll. Diese Kiste befindet sich allerdings in einem Flugzeug und dieses Flugzeug ist im Begriff zu starten und wer hätte es anders gedacht: Ein Ticket hat Ethan selbstverständlich nicht. Also rennt er kurzerhand zur Maschine, krallt sich an ihr und brüllt seinen Techniker Benji (Simon Pegg) an, der doch bitteschön die Tür öffnen solle.

Das Flugzeug startet und Ethan krallt sich immer noch am Flugzeug fest, sein Kollege William Brandt (Jeremy Renner) ist ebenso besorgt - aber auch nicht nur ihm ihn denn intern gibt es einige Probleme für das IMF, der Chef (Alec Baldwin) kritisiert die Einsätze, die allesamt ohne Bewilligung und mit großen Verlusten jedesmal von statten gehen. Und Ethan hängt immer noch am Flugzeug fest, während eine Bedrohung von einem großen Geheimbund droht: Dem Syndikat.



Dies ist nur der Beginn dieses rasanten Actionreißers, der keine Wünsche offen lässt: Spektakuläre Verfolgungsjagden, waghalsige Manöver und unerwartete Wendungen, die diesen Film nicht nur zu einem 08/15 Einerlei werden lassen. Die Bösewichte, die ich natürlich nicht preisgeben werde, bleiben leider etwas zu klischeehaft, ihre Motive sind unklar (was sich nach mehrmaligen Ansehen des Films aber noch durchaus ändern kann, im ersten Moment war ich etwas verwirrt). Aber ansonsten habe ich so gut wie gar nichts zu kritisieren.

Ein ausgezeichneter Genre-Film, der auch von der Chemie zwischen den Figuren lebt, vor allem Cruise und Pegg ergänzen sich hervorragend, was auch an den lockeren Dialogen liegt, die sie mühelos miteinander wechseln.


Der Song im Titel ist übrigens der bislang beste Song des Jahres: Die Comeback-Singel meiner liebsten Band aller Zeiten: "Gunga Din" von The Libertines.


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